Donnerstag, 3. Oktober 2013

Zarte Entenbrust an Pflaumensauce mit Couscous

Meine beste Freundin ist ziemlich clever: sie hat mir einen Gutschein für das Kochhaus geschenkt, damit wir zusammen kochen und gemeinsam einen schönen Abend verbringen. Wer das Kochhaus nicht kennt, sollte es schleunigst aufsuchen. Mittlerweile gibt es 3 Standorte in Berlin. Wenn man das Haus betritt, sieht man viele Tische gedeckt mit verschiedenen Zutaten und Tafeln, die ein Gericht vorstellen. Man kauft dann alles je nach Bedarf ein und nimmt Zutaten und Rezepte mit nach Haus! Dieses Mal gab es Ente:


Und so geht's:
Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. 

Sauce
1 Schalotte würfeln, 3 Pflaumen klein schneiden sowie Knoblauch und Ingwer schälen und grob hacken. Alles in einem Topf mit etwas Öl andünsten und 5 min braten. 80ml Wasser und 1 EL Balsamico dazu, aufkochen und anschließend pürieren. Abgeschmeckt wird mit Zucker, Salz und Pfeffer. Somit ist die Sauce schonmal fertig!

Couscous
1 Paprika vierteln, 1 Frühlingszwiebeln hacken, Schale 1 Limette abreiben und Saft auspressen. Minze und Petersilie zupfen und grob hacken. Alle Zutaten mit 1 EL Öl sowie Salz und Pfeffer mischen. 100g Couscous in 130 ml kochendes Wasser geben und 4 min quellen lassen. Dann zu den Paprika geben.

Entenbrust
2 Entenbrüste waschen und trocken tupfen. Dann auf der Hautseite ein paar Mal einschneiden und auf der Hautseite ohne Öl in einer Pfanne 4 min braten. Dann wenden und 30 sec braten. Anschließend mit der Hautseite nach oben auf ein Backpapier legen und 8 min im Ofen backen lassen.

Schon kann alles angerichtet und genossen werden!

Kochhaus Prenzlauer Berg
Schönhauser Allee 46A
10437 Berlin
Mo - Sa 10 bis 21 Uhr
www.kochhaus.de

Sonntag, 15. September 2013

Schwarzwurzelgemüse in Senfsauce

Ein Gemüse, das ich viel zu selten - wenn doch gerne - esse, ist die Schwarzwurzel. Jetzt, wo es wieder etwas trüber und kälter draußen wird, passt diese aber wunderbar in meine Küche. Ich kenne das gemüse traditionell als schnörkellose Beilage. Letztens habe ich aber mal einen neue Variante ausporbiert: nämlich in Kombination mit anderen Gemüsessorten und Senf. Heute ein rein vegetarisches Gericht: Schwarzwurzelgemüse in Senfsauce.


Was ihr dazu braucht: 500 g Schwwarzwurzeln, Salz, flüssiger Süßstoff, 3 EL Zitronensaft, 200 g Champignons, 100g Zuckererbsen, Fett, Mehl, 125ml Milch, süßen Senf, Petersilie, Pfeffer und Kartoffeln.

Die Kartoffeln können als Pellkartoffeln zubereitet werden oder je nach Geschmack als Bratkartoffeln, Püree und und und...

Die Schwarzwurzeln sollten erst einmal in Salzwasser mit Süßstoff und Zitronensaft gekocht werden. Champignons und Zuckerschoten am Ende der Garzeit für 5min hinzugeben. Danach das Gemüse abgießen und das Wasser auffangen.
Fett in einen Topf geben und mit dem Mehl eine Mehlschwitze anrühren, auf die dann die Milch gegossen wird sowie das Kochwasser. Würzen mit Salz, Pfeffer, Senf und Zitronensaft. Anschließend das gemüse in die Sauce geben und mitköcheln lassen.

Nach dem Anrichten das Gemüse mit buntem Pfeffer und Petersilie bestreuen. Guten Appetit!

Sonntag, 1. September 2013

Bio-Restaurant LUPUS in Neukölln

Im August zog die Gourmetrunde aus in das schöne Neukölln, das die Gentrifizierung Prenzlauer Bergs im Eiltempo nachholt, wie wir einstimmig feststellen konnten. Heute lag unser Fokus auf biologischen und veganem Essen. Wir hatten einige Erwartungen in Bezug auf die Zutaten und den Geschmack. Das Restaurant liegt direkt an der Ecke eines wunderschönen Altbaus und bezaubert mit einem rustikalen Interieur und gemütlicher Schlichtheit durch maßgeschneiderte Holzmöbel.

Die Karte war übersichtlich  wie man es erwartet, wenn frisch gekocht wird und so starteten wir mit einer kleinen Vorspeise, nachdem wir uns endlich entscheiden konnten zwischen den Köstlichkeiten Gefüllte Rote Beete mit Birnen und Walnüssen, Pulposalat an marinierten Paprika oder - wie her auf dem Bild - Gedämpfte Okraschoten mit Bio-Tzaziki:
Die Vorspeisen waren wirklich sehr lecker. Dazu genossen wir ein ein Bier mit dem Namen Lammbräu. Danach ging es an die Hauptspeisen: Neben einem Eichblattsalat mit Walnüssen gab es Tagliatelle mit Waldpilzen an Weißweinsauce und einen veganen Süßkartoffelburger mit Mango. Der Burger war wirklich lecker und die Kombination neu und schmackhaft, aber bei den anderen Gerichten kam keine wirklich Freude auf. Geschmacklich war alles eher unspektakulär bis geschmacksneutral und wurde von uns mit Salz "verfeinert".

Das Dessert hat uns wieder etwas milde gestimmt, wenn es auch eher einfach war: Vanilleies mit Beerenkompott und Rotweinbirne. Natürlich ist es etwas besonderes, wenn die Gerichte frisch und ad hoc zubereitet werden, aber leider muss man sich dann auch viel Zeit einplanen und die Wartezeit zwischen den Gängen entweder mit guten Gesprächen und mit ausgeglichener innerer Ruhe kompensieren.

Alles in allem war es ok. Wir vergeben eine 2-3 für das Ganze.

Lupus
Pannierstraße 40, Neukölln,
Tel. 0157-71 46 85 60, Di-So 10-1.30 Uhr

Mittwoch, 31. Juli 2013

Flammkuchen mit Schafskäse

Eine tolle Alternative zu Pizza und schnell zuzubereiten, ist defintiv der Flammkuchen! Hier die klassische Variante verfeinert mit Schafskäse:


Für den Teig 200g Mehl, 2 EL Öl und 125 ml Wasser mit einer Prise Salz verkneten und ausrollen.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Der traditionelle Belag besteht aus Creme fraiche vermengt mit Saurer Sahne. Darauf gibt man klein geschnittene Zwiebeln sowie Schinkenwürfel.
Dazu habe ich ein paar frische Kräuter (Petersilie, Dill, Schnittlauch und Basilikum) über den Flammkuchen gestreut und richtig guten Schafskäse (meist wird im Supermarkt getrickst. Die meisten Feta sind nämlich aus Kuhmilch und gar nicht aus Schafsmilch - das macht natürlich einen geschmacklichen Unterschied. Solltet ihr mal drauf achten!) zerbröselt. Bei dieser Kombination benötigt man weder Salz oder Pfeffer zusätzlich.

Das Ganze kommt dann für 30 Minuten in den Backofen und dann heißt es Guten Appetit!

Sonntag, 28. Juli 2013

Kulinarische Reise: Restaurant Stadt Land Fluss

Auch im JULI war es wieder Zeit für einen Ausflug der Gourmetrunde. Diesmal verschlug es uns nach Prenzlauer Berg in die schöne Pappelallee zum Restaurant Stadt Land Fluss.





Das Restaurant hat zwar ein mediterranes Flair, ist aber sehr gemütlich und dezent verspielt möbliert und dekoriert. Man kann an schönen Holzmöbeln draußen sitzen und es sich unter der Markise gemütlich machen.

Das Team legt großen Wert auf regionale und frische Produkte. Die Karte besticht mit verschiedenen Menüs gemäß den Themen Stadt Land Fluss und kann nach Belieben kombiniert werden. Das vegetarische 3-Gänge-Menü kostet 33€.
Wer kein Menü möchte, kann auf die selbstgemachten Imis zurückgreifen: diese sind ähnlich wie Tapas; köstliche Kleinigkeiten von der Blutwurstpastete an Apfelragout bishin zum Maultaschen an Pfefferschaum. Für jeden ist etwas dabei! Die Imis werden auf einer Etagere kunstvoll angerichtet und mit einem Brotkorb und grobem Meersalz gereicht. 3 Imis kosten 13€.

Passend dazu servieren die Inhaber selbstgemachte Eistees und Brausen, die erfrischen.

Ein Besuch ist auf jeden Fall zum Empfehlen, denn mit dem Slogan "eine kulinarische Reise" versprechen die Inhaber nicht zuviel. Die einzelnen Speisen sind jeden Bissen wert und ein Genuss!

Adresse:
Restaurant „STADT LAND FLUSS“
Pappelallee 65, 10437 Berlin
Telefon: 030-40574736
Email: reservierung@slf-restaurant.de

Tgl. ab 18 Uhr geöffnet

www.slf-restaurant.de

Sonntag, 23. Juni 2013

Neue Kategorie: Gourmetrunde - heute das Restaurant Ammamma

Ich habe beschlossen in meinem Blog eine neue Kategorie einzustellen, da ich gerne meine kulinarischen Erfahrungen teilen möchte ich mich freue, wenn ich Tipps geben kann, wo man in Berlin herrlich speist!

Seit über 5 Jahren gibt es in Berlin die Gourmetrunde, die von mir und ein paar Freundinnen ins Leben gerufen wurde. Jeden Monat treffen wir uns einmal in einem Restaurant, in dem wir noch nie waren. 
Zum Einen, um Berlin und seine Bezirke besser kennenzulernen und zum Anderen, um lecker zu essen. Jedes Mal losen wir uns, wer das nächste Mal die Location auswählt. Wir treffen uns dort, essen und bewerten das Restaurant nach Geschmack, Auswahl, Service und Preis-Leistungs-Verhältnis. All diese Daten plus Rechnung heben wir in unserem Gourmetbuch auf, in das man schauen kann, wenn man Anregungen für die letzten Jahre sucht.

Heute möchte ich von unserer Gourmetrunde im Juni berichten: wir waren tamilisch (südindisch, Sri Lanka) in Schöneberg essen - im ammAmma. ammAmma bedeutet Großmutter und weist auf eine traditionelle Küche hin.

Das ammAmma überzeugt mit einer schönen Einrichtung und sehr freundlichem und zuvorkommenden Personal. Wir haben reserviert und wurden am gedeckten Tisch mit kostenfreien Cocktails empfangen. Als Vorspeise gab es Papadam mit verschiedenen Saucen.
Die Karte ist vielfätig und es lassen sich neue Gerichte entdecken, die Zutaten kombinieren, die man  von einem Standard-Inder nicht kennt. Das Gericht auf dem Foto ist ein Reismehlfladen gefüllt mit Rahmkäse und Gemüse an einem Mango-Kokos-Chutney mit einem Gemüse-Curry und kostet 7,50€.

Der Abend war rundum gelungen, das Essen wunderbar gewürzt und frisch zubereitet. Der Service war sehr gut und zum Schluss gab es noch einen Mangoschnaps auf's Haus.

Es hat uns so sehr gefallen, dass wir wieder hingehen werden, dann in größerer Runde! Unsere Bewertung: 1,5. Unbedingt hingehen!

ammAmma
EisenacherStr 59, 10823 Berlin
030 78718485
12 - 24 Uhr
U-Bahnhof  Eisenacher Str.

Es gibt ein weiteres Restaurant in Kreuzberg.

Sonntag, 9. Juni 2013

Spanische Tapas

In einer großen Runde empfiehlt es sich immer, eine Auswahl an geschmackvollen Kleinigkeiten anzubieten. Am besten geeignet sind dafür Tapas, die es in unzähligen kalten oder warmen Varianten gibt. Heute stelle ich ein paar einfach & schnelle Tapasgerichte vor.

Grissini



Für 8-10 Grissini 100g Mehl, 50g weiche Butter, 4 EL Wasser, 1 Prise Salz, Parmesan und Thymianblätter vermischen. Zu einem Teig kneten und 30min im Kühlschrank ruhen lassen.

Danach ein Backblech einfetten, den Ofen auf 200Grad vorheizen und aus dem Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche Grissini formen.

Die Grissinis kommen für 10 bis 12 Minuten in den Ofen und eignen sich wunderbar zum Dippen und Knabbern.

Pflaumen im Speckmantel

Trockenpflaumen in Schinken einwickeln und in einer Pfanne von jeder Seite anbraten. Fertig!

Knoblauch-Zucchini
Zucchini putzen und waschen, dann in dünne Streifen schneiden, auf eine Platte legen, mit Salz bestreuen und 20min ziehen lassen. Danach mit Küchenkrepp abtupfen.

Dann die Zucchinis in einer Pfanne mit Öl und Knoblauch anbraten. Nach Belieben noch eine Chilischote dazu. 

Zucchinis aus der Pfanne nehmen, in ein Gefäß geben und die Marinade aus 1/8l Weißweinessig, 1/2 TL Salz und 1 Prise Pfeffer darübergeben und 1 h durchziehen lassen. Mit Basilikum servieren.

Gefüllte Tomaten

Von 4 Tomaten den Deckel abschneiden und diese aushöhlen. Das Fruchtfleisch klein hacken. 3 Schalotten, Sardellenfilets, Oliven und 2 Knoblauchzehen zerkleinern und dann alles in einer Pfanne anbraten. Petersilie und Tomatenfruchtfleisch hinzugeben und alles köcheln lassen.

Hinzu kommen Thymian, 4 EL Semmelbrösel und Parmesan. Diese Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann den Backofen auf 200Grad vorheizen. Ausgehöhlte Tomaten in eine Auflaufform stellen und mit der Masse füllen. Tomatendeckel drauf, etwas Öl über die Tomaten träufeln und 20min backen.

Spinatquiche
 

Einen Teig kneten aus 200g Mehl, 100g Butter, 1 Ei und Salz. Diesen zu einer Kugel formen und für 30min in den Kühlschrank legen.

Ca. 800g Blattspinat waschen und mit 1 Zwiebel in Olivenöl anbraten. Den Backofen auf 180Grad vorheizen. Den Teig ausrollen und in eine Quiche- oder Kuchenform geben, dabei einen Rand formen. Nun sollte dieser 10min vorgebacken werden.

250g Schafskäse mit 50g Joghurt, 2 Eiern sowie Salz und Pfeffer vermengen. Den Boden aus dem Ofen nehmen, den Spinat auf dem Teig verteilen und die Käse-Ei-Masse darüber geben. Dann die Quiche 30min backen.

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Teilweise verzichte ich auf Mengenangaben, da dies Geschmackssache ist. Die meisten Gerichte sind aber für 4 Personen ausgelegt. Ich wünsche allen einen guten Appetit!