Der Mirbachplatz liegt direkt im Gründerviertel von Weissensee und trägt seinen Namen seit 1902. Hier treffen einige bekannte Straßen Weissensees sternenförmig zusammen. Im Mittelpunkt steht eine alte Kirche. Diese Bethanienkirche wurde ebenfalls um 1902 erbaut.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche fast völlig zerstört, geblieben ist nur der Turm mit seinen 3 Glocken. Einige Weissenseer bezwiefeln, dass die Glocken noch existieren. Manche Weissenseer behaupten, sie würden die Glocken ab und an noch hören.
Der Mirbachplatz beherbergt heute eine kleine Auswahl an Gastronomie. Hervorzuheben neben den Spätis sowie dem Griechen ist allerdings das Café Mirbach.
Das traditionelle Kaffeehaus bietet nicht nur Kaffeespezilitäten und ein leckeres Frühstück, sondern kann auch für Feierlichkeiten genutzt werden. Dazu bietet es außerdem einige Appartments zur Übernachtung an.
Zum Kaffee empfiehlt sich eine der vielen Torten des Mirbachs: diese sind in einer Vielzahl vorhanden, können aber auch individuell zusammengestellt und sogar bestellt werden.
Übrigens: Die zitty hat das Mirbach Café schon 2 Mal für seine Gastronimie ausgezeichnet.
http://www.cafe-mirbach.de
Öffnungszeiten Mo - Sa 9.00 - 1.00 Uhr Sonntag 10.00 - 1.00 Uhr
Kochen und Leben in Berlin. Hier finden Sie selbstgemachtes, leckere Rezepte, Tipps und Empfehlungen für Restaurants und gutes Essen in Berlin sowie ein paar Anekdoten über Berlin und was ich sonst noch entdecke.
Sonntag, 6. Januar 2013
Sonntag, 2. Dezember 2012
Wirsingkohl-Eintopf
Bei kälterem Wetter ist es Zeit für den Klassiker: Eintopf! Das Grundrezept ist eigentlich immer gleich und man kann mit Gemüse variieren wie man mag. Ich habe mal wieder einen Wirsing-Eintopf gekocht:
Die meiste Arbeit beim Eintopf macht das Schneiden der Zutaten. Dennoch ist der Eintopf eine leckere, preiswerte Mahlzeit: man braucht lediglich die Grundbestandteile Suppengemüse, Kartoffeln und Gemüse nach Wahl (im heutigen Fall der Wirsing).
Das Suppengemüse wird klein geschnitten, die Kartoffeln werden geschält und ebenfalls klein geschnitten. Dann wird alles in einem großen Topf zusammen angebraten und nach Belieben gewürzt (ich empfehle eine Kräutermischung oder Kerbel!). Danach wird alles mit Brühe aufgefüllt (je nachdem, wie viel man braucht, min. 1 Liter) und zum Kochen gebracht. Nun muss die Suppe min. 20min köcheln.
In der Zeit habe ich den Wirsing geputzt, klein geschnitten und dazu gegeben. Teilweise habe ich den Eintopf püriert, aber das ist auch Geschmackssache.
Als Leckerbissen für Fleischliebhaber habe ich in einer Pfanne Würstchen und Knacker angebraten und in den Eintopf getan. Zum Schluss wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Garniert wird mit frischer Petersilie.
Am besten man bereitet die Suppe einen Tag vorher zu, denn ihr wisst ja: oft schmeckt erwärmtes besser und außerdem kann dann alles gut durchziehen. Guten Appetit!
Das Suppengemüse wird klein geschnitten, die Kartoffeln werden geschält und ebenfalls klein geschnitten. Dann wird alles in einem großen Topf zusammen angebraten und nach Belieben gewürzt (ich empfehle eine Kräutermischung oder Kerbel!). Danach wird alles mit Brühe aufgefüllt (je nachdem, wie viel man braucht, min. 1 Liter) und zum Kochen gebracht. Nun muss die Suppe min. 20min köcheln.
In der Zeit habe ich den Wirsing geputzt, klein geschnitten und dazu gegeben. Teilweise habe ich den Eintopf püriert, aber das ist auch Geschmackssache.
Als Leckerbissen für Fleischliebhaber habe ich in einer Pfanne Würstchen und Knacker angebraten und in den Eintopf getan. Zum Schluss wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Garniert wird mit frischer Petersilie.
Am besten man bereitet die Suppe einen Tag vorher zu, denn ihr wisst ja: oft schmeckt erwärmtes besser und außerdem kann dann alles gut durchziehen. Guten Appetit!
Sonntag, 25. November 2012
Essen wie bei Mutti
Vor einigen Jahren landete ich im Rahmen der Gourmetrunde - eine kleine Gruppe von Berliner Mädchen, die jeden Monat ein neues Restaurant testen und bewerten - in der Osseria. Auf einem Schild stand "Speisegaststätte - Service mit Herz". Die Reise aus Friedrichshain kam mir als Neuzugezogene weit und neu vor. Nach all den Jahren zähle ich aber mittlerweile einige Besuche in dem traditionellen Gasthaus ab, da das Essen und die Bedienung immer super sind!
Wer's zünftig mag und die deutsche Küche liebt, wird einen Besuch in der Osseria in Weißensee zu schätzen wissen! Das Restaurant in der Langhansstraße verwöhnt seine Gäste nicht nur mit Köstlichkeiten aus der DDR wie Soljanka, Jagdwurst mit Nudeln, Hackbraten oder Senfei (heute entschied ich mich für Schmorgurken für 6,50€!), sondern legt auch Wert auf eine gemütliche und vorallem geschichtsträchtige Atmosphäre.
Das ganze Restaurant ist mit Reliquien aus der DDR ausgestattet - vom Fernseher über Alfons Zitterbacke bishin zu Schreibmaschinen und allerlei Lebensmitteln, wie bpsw. Tempobohnen, kann man neben dem Essen eine kleine nostalgische Zeitreise genießen. In den Waschräumen hängen Poster von leicht bekleideten Frauen und Witze aus vergangenen Zeiten. Es gibt überall etwas zu sehen und zu entdecken; es wird nie langweilig. Hier und da schwelgt man in den Erinnerungen, die uns aus der Kindheit in der DDR noch im Gedächtnis geblieben sind. Und genau das ist auch das besonders an der Osseria: was man meint vergessen zu haben, wird wieder aufgefrischt.
Die Preise sind - laut Presseberichten - "sozialistisch" - die Portionen groß und wohlschmeckend!
Ein Besuch lohnt sich immer! Wer mag, kann auch an den Wochenenden ein reichhaltiges DDR-Frühstücks-Buffet genießen mit Eiersalat, Wurstsalat, eingelegten Gurken, Wackelpudding und allem, was das Herz begehrt für nur 7,99€.
Und noch ein Tipp: man kann alles online oder telefonisch nach Hause bestellen. Außerdem wurde die Osseria bereits als bester deutscher Lieferservice ausgezeichnet.
www.osseria.de
Sonntag, 18. November 2012
Der jüdische Friedhof
Wer gerne spazieren geht und die mystische, aber beruhigende Atmosphäre eines Friedhofs zu schätzen weiß, sollte unbedingt einmal den Jüdischen Friedhof in Weißensee besuchen. Heute hat es mich mal wieder dort hin verschlagen, weil ich es mag, zwischen den Bäumen und Gräbern die langen Wege entlang zu gehen und jedes Mal von der Schönheit des Friedhofs verzaubert zu werden.
Am Ende der Herbert-Baum-Straße (in Erinnerung an den deutsch-jüdischen Widerstandskämpfer Herbert Baum) befindet sich der Eingang des 40 Hektar großen Areals mitten in Weißensee (Haltestelle: Albertinenstraße). 1876 wurde die Fläche erworben und 1880 eingeweiht, nachdem Hugo Licht eine strenge und geometrische Aufteilung des Friedhofs umsetzen konnte. Die vielen Haupt- und Nebenwege des Friedhofs verlaufen strahlen- oder fächerförmig. Dies hat zur Folge, dass sich schöne Blickwinkel ergeben und das Gelände sich dem Betrachter auf geheimnisvolle Weise erschließt.
Tritt man durch das Eingangstor fällt sofort der Gedenkstein an die ermordeten Juden ins Auge. Um den Gedenkstein in der Mitte liegen Steinplatten mit den Namen der Konzentrationslager. Was dem Besucher sofort auffallen wird, sind die vielen kleinen Steine, die auf den Gräbern liegen: Die Steine stehen für die Besucher der Gräber. Jeder Jude hinterlässt nach seinem Besuch einen Stein. Dies geht auf eine alte Tradition zurück als auf den Gräbern noch kleine Steinpyramiden gelegt wurden, um das Grab zu schützen.
Flächenmäßig ist dieser der größte jüdische Friedhof Europas und hat insgesamt 115.000 Grabstellen. Die Gräber sind meist prunkvoll mit besonders liebevollen Abschiedsworten und Ornamenten verziert. An den Mauern des Friedhofs finden die größten Grabstätten Platz; meist dienen Mausoleen, Grabtempel und Grabstätten als Ruhesitz einer ganzen Familie. Hier ruhen nicht nur die politisch verfolgten Juden, sondern auch jene, die sich einen besonderen Namen in der Medizin, der Naturwissenschaft, Literatur, Technik uvm. gemacht haben, u.a. der Schriftsteller Stefan Heym und der Verlagsgründer Samuel Fischer.
Für einen Besuch ist folgendes zu beachten: Herren müssen eine Kopfbedeckung tragen. Eine Mütze genügt zwar, man kann aber auch im Empfangshäusschen die traditionelle Kippa ausleihen. Diese Kopfbedeckung wird grundsätzlich beim Aufsuchen von Gebetsorten getragen und steht für Gottesfurcht und Bescheidenheit.
Der Friedhof hat seit einiger Zeit feste Öffnungs- und Schließzeiten, da leider einige Menschen den heiligen Ort missbraucht und teilweise verwüstet oder zerstört haben. Am besten geht man dort vor 15 Uhr hin (im Winter schließen die Tore um 16 Uhr, im Sommer um 17 Uhr). An Samstagen (Schabbat) und an jüdischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen.
Freitag, 16. November 2012
Senfei
Es muss nicht immer Haute Cuisine sein - heute gebe ich mein Senfei-Rezept preis. Wer Eier mag, wird dieses Gericht lieben! Früher hat meine Mutter es immer gekocht und auch in den WG-Zeiten haben wir oft dieses Gericht gemacht: Eier in Senfsauce.
Nach langer Zeit habe ich es heute Abend mal wieder gekocht und geschlemmt. Dazu passen am besten Kartoffeln und rote Bete:
Senfsauce: Zwiebeln in Butter anschwitzen und Mehl für eine Mehlschwitze hinzugeben. Mit Wasser und Milch auffüllen (die Menge hängt davon ab, wie viel man kochen will), dann 1-2 Döschen Senf dazu. Alles mit Salz, Zucker und Essig abschmecken bis man zufrieden ist :-)
Die meisten Leute kochen die Eier für die Sauce vor und legen sie dann hinein, aber ich schlage die Eier direkt in die Sauce und lasse sie mitkochen (ähnlich wie pochiertes Ei).
Wer es noch etwas deftiger mag, kann nebenbei in einer Pfanne etwas Speck anbraten und in die Sauce geben. Ich wünsche allen einen guten Appetit und hoffe, es schmeckt allen, die es nachkochen genauso gut wie mir!
Apfelkuchen mit Baiser
Ich esse zwar lieber deftig als süß und ich backe nicht so gerne wie ich koche, aber heute ist es doch passiert. Dieser Kuchen ist etwas aufwendiger, weil man einige Äpfel schälen muss, aber dafür wird man belohnt: Der Apfelkuchenteig riecht wie ein großes Plätzchen!
Und so sieht mein Ergebnis für heute aus:
Für den Teig: 200g Butter, 100g Zucker, 2 Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 ganzes Ei und 3 Eigelb vermischen. Das Eiweiß aufbewahren für den Guß. Dann 350g Mehl, 2EL Backpuler, 4EL Milch, etwas Zitrone und Kokosraspeln hinzufügen. Den Teig auf ein Blech gießen und ausrollen (es wurde deutlich: ich BRAUCHE endlich ein Nudelholz, aber eine Weinflasche tat es heute dann auch...). Dann bei 200 Grad 30 min backen.
Belag: In der Zwischenzeit 6 Äpfel (ich habe Braeburn genommen) schälen und in Streifen schneiden und mit etwas Zitronensaft beiseite stellen. Nach den 30min die Äpfel auf dem warmen Teig verteilen, mit Mandeln und Zucker bestreuen.
Guß: Die Eiweiße mit 150g Puderzucker schlagen und auf den Äpfeln verteilen. Dann noch einmal für 20min in den Ofen.
Das Kaffeekränzchen kann kommen!
Mittwoch, 14. November 2012
Rucola mit Zucchini und Schafskäse
Heute war es wieder Zeit für einen Salat. Da ich kein Mittag gegessen habe, entschied ich mich für einen Salat mit kalten und warmen Komponenten:
Rucola waschen und auf dem Teller anrichten, darüber Schafskäse (Fetakäse) zerbröseln.
Danach Paprika, Zucchini und Zwiebeln schneiden und in einer Pfanne anbraten mit Öl oder mein Tipp: mit süß-saurer Sauce, eine Prise Harissa und Orangenpfeffer!
Dann nach Belieben Hähnchen- oder Putenstreifen mitbraten (als Vegetarier Tofu verwenden oder das Gemüse "pur" genießen). Nach dem Anbraten das Gemüse über den Rucola geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Danach - wer es mag wie ich - Mandarinen aus der Dose darüber geben.
Das anschließende Dressing besteht nur aus einer Joghurtsauce und etwas von dem Mandarinensaft - fertig und guten Appetit!
Abonnieren
Posts (Atom)